tap Neuerkirch

Dr. Anne-Katrin Staub und

Dr. Ulrich Mühlbauer

Hauptstraße

55471 Neuerkirch

Chirurgie | Orthopädie

Chirurgie

Weichteilchirurgie

Neben den Standardoperationen wie Kastration bei männlichen und weiblichen Tieren, führen wir alle gängigen Operationen im Bauchraum durch, unter anderem an Darm und Blase. Ebenso operieren wir an Auge, Ohr und der Haut.

Knochenfrakturen

Frakturen der Knochen werden je nach Gegebenheit durch Implantate versorgt damit Ihr Tier schnell wieder mobil ist.

Unfallchirurgie

Patienten, die einen Unfall erlitten haben bedürfen oft zunächst einer Notfallversorgung und Stabilisierung. Durch Röntgen und Ultraschall können innere Verletzungen und Frakturen diagnostiziert werden. Wir führen notwendige operative Maßnahmen durch (siehe auch Weichteil- und Knochenchirugie).

Zahn-Notfälle

Versorgung von Zahnfrakturen, Zahnluxationen und Kieferfrakturen

 

Zahnfrakturen mit Eröffnung der Pulpa (Nerv) stehen mit Abstand an erster Stelle der Zahnnotfälle. Gefolgt von Kieferfrakturen und Zahnluxationen (Herausbrechen des Zahnes aus seiner Knochen-verankerung). Eine frische Zahnfraktur mit Eröffnung der Pulpa sollte immer als zahnmedizinischer Notfall betrachtet und umgehend versorgt werden, denn es kommt bei Tieren sonst unweigerlich zu sehr schmerzhaften Wurzelspitzen-entzündungen.

Oberstes Ziel ist es, durch eine rasche und korrekte Behandlung, die Vitalität (also das Überleben des Zahnes) zu sichern.

Orthopädische Chirurgie - Operationen an Gelenken

Kniegelenk  

(z.B. Kreuzband​riss)

 

In unserer Praxis setzen wir in der Regel für Kniegelenkoperationen die Bandersatztechnik ein. Diese verhindert den Knochen durchtrennen zu müssen, ist von kurzer OP-Dauer, basiert auf sehr guten Langzeitergebnissen und hält die Kosten gering.

Bei sehr großen Hunden können wir die OP-Methode durch ein "Tight-Rope" modifizieren, eine Stabilisierungstechnik, die ebenfalls minimalinvasiv ist und gute Ergebnisse vorweist.

Hier finden Sie Patienten-informationen des Herstellers.

 

Wir informieren Sie selbst-verständlich in einem persönlichen Gespräch ganz individuell über diese OP-Methode im Vergleich zu anderen Techniken wie TPLO und TTA.

Hüftgelenk

(z.B. Denervation bei Hüftgelenksdysplasie)

Die dorsale Denervation des Hüft-gelenks befreit sofort von den durch die Hüftdysplasie ausgelösten Schmerzen mit der Folge vermehrter Bewegungsfreude und Aktivität. An der Instabilität des Gelenks und der begleitenden Arthrose ändert die Denervation nichts.

 

Da die Operation minimal invasiv, schnell und vergleichsweise kostengünstig ist, stellt die Deneravtion für manchen Patienten die einzige Hoffnung auf Schmerzfreiheit und wiederge-wonnene Lebensqualität dar.

 

Bei der Operation werden weder Implantate eingesetzt, noch knöcherne Strukturen verändert, so dass auch nach erfolgter Denervation die Möglichkeit zur Anwendung anderer Operationstechniken besteht.

Hüftgelenk

(z.B. Femurkopf-Hals-Resektion bei Hund/Katze)

Diese Methode wird bei Tieren mit starken Schmerzen angewandt, bei denen andere Methoden nicht erfolgreich waren. Auch bei sehr alten Tieren ist diese Methode eine gute, schmerzlindernde Lösung.

 

Dabei werden Oberschenkelkopf und -hals entfernt. Es bildet sich mit der Zeit ein „Pseudogelenk“. Dieses wird duch bindegewebige Strukturen und Muskulatur stabilisiert.

Ellenbogengelenk  

Die Ellbogendysplasie (ED) ist eine vererbliche Erkrankung beim Hund. Diagnostiziert wird sie durch die klinisch-orthopädische Untersuchung und die Röntgenuntersuchung des Ellbogengelenkes in 2 Ebenen. Je nach Schweregrad muss die Fehlentwicklung des Gelenkes chirurgisch korrigiert werden.

Orthopädie

Klassische Orthopädie

 

Probleme des Bewegungsapparates zeigen unsere Patienten auf unterschiedliche Art und Weise.

Lahmheiten gehören genauso dazu, wie Bewegungsunlust.

Eine ausführliche Lahmheitsunter-suchung sowie weiterführende diagnostische Untersuchungen (z.B. Röntgen) sind wichtig für den Befund.

Kieferorthopädie

Die Kieferorthopädie befasst sich mit der Erkennung, Prophylaxe und Behandlung einer fehlerhaften Stellung der Zähne oder Kieferfehl-stellungen sowie mit Fehlentwick-lungen von Zähnen und Kiefer.

Geeignete kieferorthopädische Geräte (z.B. Dehnschrauben, Aufbißplatten/-schienen, Aufbißflügel, Brackets) können Komplikationen verhindern und je nach Schweregrad eine Normverzahnung herstellen.